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>> gegründet September 2017
>> est. 1857
 |  est. 2017
>> Brewdoc Dr. K
 

BLOG An dieser Stelle berichte ich in (un)regelmäßiger Folge von Reisen und Ausflügen, die irgendwie auch mit Böhmens Nationalgetränk Bier zutun haben. Schwerpunkt selbstredend Tschechische Republik, Kleinbrauereien/Minipivovary (leider oft nur in PET-Flaschen zu haben).
Und keine Sorge: das unten Aufgeführte habe ich nicht alles allein getrunken. Bier sollte in maßen und Genuss sein, zum Betrinken hält die deutsche Reaktorbrauindustrie viele Abscheulichkeiten bereit...
Und: Von meinen Ausführungen soll sich bitte niemand auf den Schlips getreten fühlen. Hier geht es ausschließlich um die private, ganz individuelle Wahrnehmung eines - wenn man so will - Halbwissenden.
>> in hop we trust <<  (ist leider nicht von mir sondern von der Brauerei Permon, Sokolov)
. PI --> Pivni Index oder PItelnost . meine private Bewertung ohne Anspruch auf wasauchimmer
Juli 2019

unterwegs an Saar und Mosel, in Luxembourg, Süd-Belgien, Lothringen

unterwegs im Raum Decin (CZ) und der böhmischen Oberlausitz

Juni 2019
   
(links) Uwes Überraschung in/aus der Flaschen:
Klabauster Ichweißnichtwas, aber wirklich lecker
(mitte) ein guter Freund sendet Grüße aus Nordkorea: dieses "Bier" in der 1,2 l PET-Flasche ist dort seit kurzem neu auf dem Markt, "...aber leider fast ungeniessbar. Schmeckt schlichtweg nur nach alter Hefe"
(rechts)
     
(links) Neues aus dem Hause Stonewood - frisch abgefüllt und quasi dem Etikettierprozess vorzeitig entzogen: ein Black Coffee Wheat (PI 8.0)
(mitte) Svetly Lezak von Pivovar Ustek / Auscha-Bräu (derzeit nur eine Marke ohne Brauhaus), aus dem Umfeld der Pivoteka Ustek in Litomerice eingebraut (PI 8.0)
(rechts) Edel Hell der Klosterbrauerei Ettal - gebraut für den Telecom-Ausrüster Langmatz aus Garmisch-Partenkirchen (PI 7.5)
   
Kleinbrauerei Nordmanns Bräu, Norman Graf in Torgau - (links) Schankbier (Helles; PI 6.0), (mitte) Starkbier (Bock; PI 5.5)
(rechts) Rudohor Dukat 12°P - Svetly Lezak Premium (Ostrov; PI 7.5)
       
(links) Oasis Ale (Lounsky Zejdlik, Louny) - (mitte) 2 x Kozojedy Lagerbiere: Halbdunkel 11°P + Hell 10°P - (rechts) Session NEIPA Cloudya von Pioneer Beer, Zatec
   
(links) 6 x Sachsen: Bergquell (Löbau) Pilsner, Böhmisch Brauhaus (Großröhrsdorf) Pilsner, Meissner (Meißen) St. Afra + Urbräu,
Adler (Coswig/Gersdorf) Lößnitz Pils, Zwönitzer (Zwönitz) Feieromd Bier
(mitte) super lecker und doch alkoholfrei: das Bakalar (Rakovnik) Nealko kaltgehopft
(rechts) 29.06.2019
- Erstverkostung/Test von Sud S17-2019 (noch ohne Etikett) - Fazit:
   
(links) Kocour Catfish Ale Sumecek aus Varnsdorf (CZ; PI 8.5)
(mitte) Braukurs vom 01.06.2019: ein Stonewood Weissbier Liquid Wheat mit wunderbar fruchtiger Bananennote
(rechts)
Biskupsky Pivovar U Sv. Stepana Litomerice - Stepan 12°P Svetly Lezak (PI 8.0)
   
(links) ein Reichenbrander Kellerbier in unserer Lieblings-Kutsche (Cafe Kutsche - Betreutes Trinken auf dem Kaßberg)
(mitte/rechts) Neues aus Klabausters Braukessel: 2 x rot-leuchtendes Rauchbier (PI 8.0)


unterwegs in Westböhmen (CZ): Plzen/Pilsen
Der Pfingstausflug nach Pilsen ließ mich ein wenig ernüchtert zurück: die Kathedrale St. Bartholomäus bis Ende 2020 (wird wie Fall des BER enden) geschlossen, ebenso die meisten Kleinbrauereien im Stadtgebiet,
die wohl am Wochenende prinzipiell bzw. am Pfingstsamstag nicht ausschenken wollten (Kalikovar, U Pasaka, U Bizona, Klub Malych Pivovaru) oder wie im Fall des Groll dicht gemacht haben.
Und das trotz Tausender Touristen in der Stadt. Die Brauereien an der Pilsner Peripherie (im Süden und Osten) habe ich leider nicht geschafft. Dafür bräuchte es die Fahrt im Auto, dann das eine oder andere Bier
und über 0,0 Promille versteht die Polizei in Tschechien keinen Spass...
Leuchttürme waren sicherlich die Brauereien Beer Factory und Raven, aber auch Kneipen mit ausgesprochen gutem Craft-Angebot (Francis, Pivotecka, Pivstro/Brewhemian).
 
ein vom Braumeister frisch gezwickeltes und unfiltriertes Pilsner Keller-Urquell aus dem traditionellen Holzgär- und -lagerfass und (rechts) das Ergebnis im Glas!
 
je ein Pilsner Urquell aus dem "Tank" im Restaurant 12 und im Restaurant Senk Na Parkanu - jeweils PI 9.0
   
Nevada Ale APA 11°P Beer Factory (Plzen; PI 8.5) - Zhurak Ale Citra Sensation 12°P (Zhur; PI 8.5) - Zhurak Joe Coffee Stout 13,5°P
(Zhur; PI 8.5)
   
Pivovar Chric Pazdrat 11°P (Chric; PI 8.0) - Raven White Ale APA 15°P (Plzen; 
PI 8.5) - Juicy Galaxy Pale Ale 12°P Beer Factory (PI 8.0)
   
1. Roudensky Pivovar | Roudna Sobe in Plzen-Roudna mit (links) Roudenak 10°P (PI 8.5), (mitte) Marsoun 12°P (PI 8.5); Black IPA von Plzensky Bandita (Plzen-Koterov; PI 8.5)
   
Pivovar Raven (Plzen-Bolevec): (links) Summer Ale - Session IPA 11°P
(PI 8.5), (mitte) West Coast Blond IPA 14°P (PI 8.5), (rechts) Bohemian Pils Lager 11°P (PI 8.0)
 
Beer Factory Plzen-Altstadt: (links) Berliner Weisse Sauerbier 11°P mit Himbeere (PI 8.5), (rechts) Red Ale APA 13°P (PI 8.5)

unterwegs in Westböhmen (CZ): Knizeci Pivovar Plasy sowie Pilsen bzw. Umland von Pilsen
Das Städtchen Plasy ist für einen Bierbesuch vorbehaltlos zu empfehlen: super gemütliche Einkehrmöglichkeiten (Pivovarsky Senk, Lovecky Restaurant Rudolf II., Palirna U Rytire),
kaum Touristen, schönes Klosterareal, Technikmuseum, Wanderrouten entlang der Strela.
   
Nachmelenec Summer Ale 11°P
(PI 8.0) - 2 x Vasnosta Svetly Lezak 10°P (PI 8.5)
   
Vidlak Weizenbier 11°P
(PI 8.5) - Metternich Svetly Lezak 12°P (PI 8.0) - Felcar halbdunkles Lager 13°P (PI 8.0)

   
(links) ein Svetly Lezak Kozojedska 10°P aus und in der Kleinbrauerei im Dorf Kozojedy
(PI 9.0) - selten solch ein perfektes Desitka getrunken
(mitte) ein rotbraunes Master 13°P aus Pilsen von der Urquell-Gambrinus-Gruppe (PI 7.0)
(rechts) ein Kozel 11°P (Velke Popovice) im Hostinec U Suku, Plasy
   
Bakalar Lezak 11°P (Rakovnik) in der Bar El-Nino - Chodovar Lezak 12°P (Chodova Plana) - Klaster Lezak 10°P (Klaster Hradiste nad Jizerou) im U Sv. Rocha
Mai 2019
   
(links) Antosuv Troll Ale 10°P (Brauerei Antos, Slany; PI 7.5)
(mitte) Skalicky Budulinek American Pale Ale 13°P Diva Bara (Skalice u C. Lipy; PI 7.5)
(rechts) Wolferstetter Edel Hell (Vilshofen a.d. Donau), Irlbacher Premium Exzellent Märzen (Irlbach; PI 8.0), Falter Privat-Hell (Regen),
Brandy Bräu Helles (Brandys Braugarage, Wallersdorf; PI 8.0)
   
unterwegs in Niederbayern an Donau und Isar:
(links) Brauerei Bräu zur Isar, Plattling - Hopfen-Bussi Zwickelpils
(mitte) 
Brauerei Bräu zur Isar, Plattling - Plattlinger Scheps 9°P (3,3% alc.; PI 7.5)
(rechts) 3 mal Würth Zoigl aus Windischeschenbach: Zoigl-Dunkel - Bohrspülung, Windischeschenbacher Zoigl, Zoigl-Weizen
   
Hakuv Parni Pivovar Litomerice-Mlekojedy (lustiger Name - Mlekojedy klingt nach Milchgiften; untergebracht in einem ehemaligen Dorfkonsum, 10 hl Sudwerk)
- Marke Lovos (nach dem benachbarten Lovosice)
(links) Zamilovany Ale (was der Braumeister wohl in dieses Liebes-Ale getan haben mag; PI 8.0)
(mitte) Stout Salvej / Salbei-Stout (irritierend-kräftige Noten von Salbei im Bier, interessant und dafür PI 8.5)
(rechts) immer wieder gerne: ein Ale der Glückauf-Brauerei Gersdorf/Erzgebirge (PI 7.5)
   
(links) Einsiedler Maibock Jahrgang 2019 (Chemnitz)
(mitte) vielleicht der beste Maibock, den man hierzulande (in Sachsen) kaufen kann: Landskron Brauerei, Görlitz
(rechts) Kilkenny Irish Red Ale am Chemnitzer Schloßberg
 
(links) Brauerei Nothhaft, Marktredwitz: Rawetzer Weißbier Dunkel, Ur-Hell, Rawetzer Zoigl
(rechts) Lang Bräu Super Ale (Wunsiedel-Schönbrunn; PI 8.0), Friedenfelser Urtyp Hell (Friedenfels), Lang Bräu Hell
   
(links)
11.05.2019 - Erstverkostung/Test von Sud S15-2019 - Fazit: bin überaus zufrieden, sehr gelungen, anständige Bittere,
ausreichend Körper, imposant-erfrischende Hopfenauswahl und -kombination, schöne Farbe.

(mitte) 31.05.2019 - Erstverkostung/Test von Sud S16-2019 (noch ohne Etikett) - Fazit: Verhältnis Bittere-Vollmundigkeit nicht ganz getroffen, das Experiment geht weiter
Fazit: dem S16-2019 würde ich Note 2 geben, kleine "Unstimmigkeiten" inbegriffen aber doch sehr ordentlich
(rechts) Rohozec Ypsilon 11° (Maly Rohozec bei Turnov, Böhmisches Paradies)
 
(links) ...noch übrig von der IHK-Brauerausbildung 2018 in Kulmbach/Ofr.: Nothelfer Trunk - Vierzehnheiligener Bier (Brauerei Trunk, Bad Staffelstein)
(rechts) unterwegs in der Hallertau: Urban Chestnut Maibock
(PI 8,5) aus und in Wolnzach, Zum Bürgerbräuwirt
 
(links) Maxlrainer Ernte Hell (Maxlrain; gerade einmal 2,8% alc.), Schönramer Hell (Schönram),
Willibald's Schlossweisse (Au i.d. Hallertau; PI 8,0), Müllerbräu Altbayrisch Hell (Pfaffenhofen a.d. Ilm)
(rechts) Ich hoffe auf gute Ernte im eigenen Garten resp. auf der Dachterrasse: Hüll Melon und Hallertauer Blanc Fechser (Gartenmarkt Eickelmann Geisenfeld/Hallertau)

Litomerice (CZ) & Co. (Ustek, Louny)
   
Minipivovar Labut - wärmstens zu empfehlen! Hier stimmt einfach alles. Das Bier ist exzellent.
(links) IPA Mosaic 14° (PI 9.0)
(mitte) (Pale) Ale 13° (PI 8.5)
Minipivovar Koliba - in einem etwas trostlosen Hotel am Stadtrand, nicht einladend
(rechts) Kousek Lezak 12° (PI 7.5)
   
Biskupsky Pivovar U Sv. Stepana - sehr zu empfehlen, nettes Ambiente, bestes Bier
(links) Dekan Lezak 11° (PI 8.5)
(mitte) Velikonocny Pivo (Porter mit wunderbarer Kaffeenote; PI 8.0)
(rechts) neues Ale aus der Flasche der Brauerei Lobkowicz
   
(links) Zichovec Lezak 12° im Ave Caesar, Louny
(mitte) Lobec Lezak 12° (Lobec bei Melnik) im Pivovarsky Sal (auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbrauerei), Litomerice
(rechts) Bernhard Lezak 12° unfiltriert im U Kata (Hangman's House), Litomerice
   
(links) Original Budweiser Budvar 12° - Tankove Pivo im Budvarka
(auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbrauerei), Litomerice
(mitte) Pivotek Pod Sedlem im Städtchen Ustek (bezaubernde Altstadt mit Burg und Stadtmauern; Hopfenanbaugebiet): große Auswahl an Craftbieren kleinerer Brauereien aus ganz Tschechien
(rechts) Lounsky Zejdlik / Minipivovar Domov Louny mit einem IPA 14° (5,9% alc.; PI 8.5)
April 2019
         
(links) Weizenbock aus Böblingen von der Schönbuch Braumanufaktur (Vielen Dank an Hobbybrauer Thomas aus Berlin!)
(mitte) 23.04.2019 - Tag des Bieres ...darauf ein rabenschwarzes "Schwarze Pumpe" (Londoner Porter) aus dem Labieratorium Cottbus.
Während meiner Schulzeit hatte ich einige Male das Vergnügen, beim Aufbau des Sozialismus im Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe bei Spremberg/Niederlausitz (mit)arbeiten zu dürfen (PA, UTP).
(3 x rechts) Leckereien zum Maifeuer/Walpurgisnacht (Dank an Rigo!): Vier Vogel Pils aus Dresden-Neustadt; Gose vom Bayrischen Bahnhof in Leipzig; belgisches Witbier/Weissbier Blanche de Namur (Du Bocq)
   
(links) Abbaye de Vauclair - Biere Blonde mit schönem Verschluss aus Frankreich, gekauft bei einem tschechischen Discounter in Zatec
(mitte) Hobbybrauer- und Bierliebhabertreff am 18.04. auf dem Kaßberg:
u.a. mit UFO 14 - Intergalactic IPA, israelischem Bier vom Golan, Toms Hallertauer Blanc Lager
(rechts) 3 x Craftbier aus Nachod in Nordost-Böhmen / aus der Reihe "Obergärige Biere" - IPA (mit Summit, Chinook, Cascade, Triskel, Citra, Galaxy), EPA (mit Northern Brewer, Styrian Golding, Centennial)
März 2019
   
(links) Stonewood Session IPA frisch aus dem Lagertank zum Braukurs am 16.03.2019
(mitte) 19.03.2019 -
Erstverkostung/Test von Sud S14-2019 - Fazit: ich bin zufrieden, wirklich gelungen, so muss ein Ale sein...
(rechts) das Saazer Sedmy Schod Bier jetzt auch in 1l und 2l Glasflaschen
     
...ein kräftig gehopftes Sedmy Schod vom Fass (Zatec, Rock Cafe), Staropramen 10°P (Zatec, Hospudka U Nas), Pardal (Hora Sv. Sebastiana), Rezident 11°P Lezak (Zatec, Pivovar Pioneer) - "eingenommen" in der Brauerei selbst und im Hopfenmuseum unmittelbar daneben (Krippenausstellung zu Malz, Hopfen, Bier mit Schwerpunkt Stadt + Umland von Rakovnik)
     
   
28.03.2019 - Kazbek Cup 2019 in Zatec (Saaz; CZ)
Kazbek Cup - Marathonverkostung der insgesamt 38 Wettbewerbsbiere in den Kategorien Ale (obergärig) und Lager (untergärig)
Verkostung (oben links): Bier aus der institutseigenen Brauerei, besondere Hopfung mit den böhmischen Sorten Harmonie bzw. Country (jeweils single hop)
Verkostung (oben rechts): Biergeschmack in Abhängigkeit von den (klimatischen) Bedingungen der Hopfenlagerung (Fehlgeschmack)
   
im Rahmenprogramm des Kazbek Cups, allerdings außerhalb der Wertung, gab's natürlich auch ein Bier (eher mehr)...
(links) MAle APA, Pivovar Masa
(mitte) Serak
11°P (Lezak), Pivovar Holba
(rechts) das Bier zum Vortrag der Brauerei Zichovec (Zichovec + Louny). Thema: Methoden zur Kalthopfung. Beispiel/Probe: Zichovec NEIPA für die Zuhörer
   
(links) ein Böhmisch Lager 11°P - frisch gezwickelte Kostprobe aus dem Lagertank der Brauerei Pioneer Beer, Zatec
(mitte) Pioneer Beer füllt vorzugsweise in 0,75 l (Wein) Flaschen ab: Hello Yellow 2 - Session IPA (mit Kazbek, Citra, Mozaic) + UFO 14 - Intergalactic IPA (mit Galaxy, Kazbek, Citra)
(rechts) Experiment Ale im Brauereirestaurant U Orloje, Zatec

   
(links) ein Stonewood Pale Ale auf der kleinen 30l-Sudpfanne zum Braukurs am 02.03.2019
(mitte) Craftbeer vom Dorf (aus Sachsen): Kräckerbräu aus Hopfgarten b. Frohburg - Festbier, Blondes Pilsener, Schwarzes
(rechts) ...und nochmals Frenzel-Bräu Bautzen: Matthias aus Zwickau brachte von einer Reise neben den beiden Klassikern auch ein Senf-Honig-Bier (ganz rechts) mit. Danke!
Februar 2019
   
...mal wieder zu Besuch in der Brauerei Kocour (Varnsdorf, CZ) - links: Masopustni Special (Karneval-Spezial-Ale, "s mirou", 5,3%), Samurai (IPA, 5,1%), Catfish / Sumecek (APA nach einem Rezept der Brauerei Ballast Point aus San Diego/USA, 4,1%; ausgezeichnet --> PI 9,0!), Weizen (4,7%)
(mitte) ein Falkenstejn (Krasna Lipa, CZ) APA frisch zum Hahn; (rechts) süffiges Falkenstejn Svetly Lezak - perfekt zum Gulasch
   
(links) Neues aus der Brauerei Konrad Liberec-Vratislavice
: Vratislavicky Ale 7% (wohl eher ein obergäriges Bockbier mit Weizenmalzanteil) + Spec. Pivo Spytihnev 6%
(mitte) u.a. durch ihr sagenhaftes Honig-Senf-Bier bekannt geworden ist die Fa. Frenzel-Bräu in Bautzen: Oberlausitzer Heidebräu, Pale Ale, Kirsch, Tyranno Saurator Bock, Pfefferkuchen-Bier
(rechts)
selbst Köstritzer setzt jetzt wohl auf Craft (Meisterwerke): Red Lager (5,0% - lecker!) + Pale Ale (geht in Ordnung) in edler Aufmachung
 
(links) Leider hat das großartige Labieratorium zu Cottbus zum Jahresende 2018 endgültig geschlossen - r.i.p. Hier im Träger ein "Restbestand": "Orange" Pale Ale 4,8%, "Schwarze Pumpe" Porter 6,6%, "F60 Paranoid" IPA 7,3%, "Alte Welt" Rauch-/Altbier 5,4%
(rechts) kleine Auswahl aus der Stadtbrauerei Wittichenau Eduard Glaab (Oberlausitz, nahe Hoyerswerda): Gold, Krabat Pils, Premium Pils, Lausitzer Pilsner, Lausitzer Kupfer, Bock
 
Kleine Rundreise durch Nieder- und Oberbayern sowie Oberösterreich:
(links) Füssinger Hell im Brauereigasthof Die Hecke, Bad Füssing-Eitlöd
(rechts) Schloss Eggenberg Hopfenkönig im Gasthaus Alte Schmiede, A-Obernberg
 
(links) Stiftungsbräu Erding - Stiftung Hell, 1. Freisinger Gasthaus-Brauerei - Bräuhaus Kellerbier + Bräuhaus Weiße
(rechts) Weihenstephan / Weihenstephaner: 1516 Kellerbier, Vitus Weizenbock (
16,5°P; sehr lecker; PI 8,0), Original Helles
 
(links) Innstadt Helles Premium (Passau; PI 8,5), Hutthurmer Huardinger Helles (Hutthurm), Arcobräu Mooser Liesl Helles (Moos), Wolferstetter Josef Groll Pils (Vilshofen a.d. Donau; PI 7,0)
(rechts) Weissbräu Kößlarn: Kößlarner Keiler / Weizenbock, Ur-Weisse und Pils + Simbabwe Pale Ale 4,5% (Scharni-Bräu Simbach a. Inn, gebraut von Tölzer Mühlfeldbräu, Bad Tölz; PI 8,0)
 
(links) Ein Stonewood Zwickel-Bier am 08.02.2019 zum Braukurs.
(rechts) Lausitzer Porter - Schwarzes aus der Bergquell Brauerei Löbau.
 
(links) Ein Stonewood Pale Ale am 01.02.2019 vor der Braukurs-Brauanlage.
(rechts) kleine Auswahl (nicht vollständig) an lecker Kölsch-Bieren, mitgebracht aus der Domstadt am Rhein
Januar 2019
 
Erstverkostung/Test von Sud S13-2018 Kazbek IPA (
Saazer Dreher - Ale 12°P - siehe Sud-Seite): nicht ganz optimal, Kazbek zieht das Ale doch stark in harzig-kräutrig-würzige Aromen, nur mäßiges Citrus-Flavour, kräftiger Geschmack, gute Bittere, naturtrüb, ungefiltert, etwas viel Cara.
   
(links) Uwes Surprise-Edition aus 2018 (O-Ton: keine Ahnung, was ich da gebraut habe) - Auflösung: ein lecker fruchtig durchgehopftes Ale
(mitte) Osteuropa-Tasting: Baltika 9 Extra - Strong Lager (Baltika Breweries, St. Petersburg, RU) und Schachterskoje Premium (UKR/D) - PI 6.0 + 5.5
(rechts)
Osteuropa-Tasting: Zhigulyovskoye Pilsner & Helles (Baltika Breweries) - PI 5.5 + 5.5
     
12.01.2019: Hobbybrauer- und Bierliebhabertreffen auf dem Kaßberg @ Societätsbräu.
(links/mitte links) Tom's Kassberger 2018er Hopfmann (Märzen) und Einhopf (mit Hallertauer Blanc)
(mitte rechts/rechts) Uwe's - nennen wir es - African Bitter (mit Hirse, afrikanischer Hefe und Hopfen) mit gefühlt mind. 60 IBU und ein leichtes Rauchbier.
(ohne Foto) mein
(S 12-2018) A.S.P.A. 13°P.
   
(links) Erzgebirgsbier - Fiedler Pilsener (Privatbrauerei Ch. Fiedler, Scheibenberg-Oberscheibe)
(mitte) Schwarzbier Schwarzer Müller (Stadtbrauerei Wittichenau, Lausitz)
(rechts) Weihnachtsbier 2018 (Kulmbacher Mönchshof)
Dezember 2018
   
...und nochmal, weil's so schön ist: (links) eines der süffigsten Pilsner deutscher Brauart - Bergschlösschen Pilsner (PI 9) vom Missionshof Lieske (Diakonie Kamenz); (mitte) Bergschlösschen Dunkel
(rechts) An mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk habe ich mich bisher nicht herangetraut: mein Vater (Köln) hatte die glänzende Idee, mir einen opulenten Karton mit internationalen, insbesondere belgischen Trappisten-Bieren von Beerwulf, Amsterdam zukommen zu lassen. Die Vorfreude wächst.
   
(links) Erst- und Eigenverkostung von Sud S12-2018
A.S.P.A. 13°P am 23.12.2018: geschmacklich und in Sachen Bittere top, farblich etwas zu kräftig ausgefallen, mit knapp 6% vol. alc. etwas zu stark (war so nicht unbedingt geplant).
(mitte) Smoky Milk Stout von unserem experimentierfreudigen Klabauster-Uwe
(rechts) vom Fass - frisch gezapftes Saazer Pilsner im Restaurant Baronka Augustusburg in Sachsen
   
(links) Original Urhell von Graf Toerring (Freising - Tor zur Hallertau); (mitte) Hallertauer Mandarina (Schloßbrauerei Au i.d. Hallertau); (rechts) Grünbacher Prinzen-Bock Weisse (Schloßbrauerei Grünbach)
     
(links) Klebeaktion mit neuen Etiketten
(mitte links) Stonewood Zwickelbier zum Braukurs am 14.12.2018
(mitte rechts) Stonewood Weizen - frisch gezwickelt aus dem Lagertank - mit einem faszinierenden Bananen-Aroma
(rechts) Stonewood Festbier zum Braukurs am 22.12.2018
   
Braukunst von Urban Chestnut (Wolnzach/Hallertau): Zuagroast Pale Ale (links; Zum Bürgerbräu; PI 8), Hopfenperle Lager, Zwickel Hell
26.11.2018 - 01.12.2018, Brauer-Weiterbildungs- und Zertifizierungskurs der IHK Oberfranken; Kulmbach + Bamberg
   
Bierproben während des Hausbrauer-Kurses: (links) Bierfehler/Braufehler erkennen, (mitte) Sensorik - 3 helle Biere, (rechts) Sensorik - 2 dunkle Biere
 
 
Bayrisches Brauereimuseum am Mönchshof Kulmbach, Selbstgebrautes aus der gläsernen Sudanlage von Braumeister Sebastian (vom Hahn): (links) Export, (mitte) Weizen, (rechts) Lebkuchenbier (nur in der Weihnachtszeit)
 

Kulmbacher Biertradition: (links) Weizenbier, (rechts) Edel-Pils
 
...und Mönchshof Kellerbier
 
Metzdorfer Bier (aus der Gasthausbrauerei "Zum Gründla" Kulmbach): (links) Metzdorfer Edeltrunk, (rechts) Metzdorfer Hopfentrunk
   
Malzfabrik Weyermann zu Bamberg - Bier aus eigener Produktion vom Hahn: (links) India Pale Ale IPA, (mitte) Sabines Coconut Dream, (rechts) Santa's Secret
 
... (links) Bamberger Pilsner, (rechts) Exquisator
14.11.2018 - BrauBeviale 2018, Messe Nürnberg
   
Am Messestand des Anlagenherstellers Czech Brewmasters (Svitavy) gab es ein Na Kopecku Ale (links; Svitavsky Pivovarek Na Kopecku).
Nach all dem Messerummel endlich eine zünftige Fränkische Brotzeit, dazu ein Gößweinsteiner Wallfahrtsbier (mitte; Brauerei Held Oberailsfeld).
Die polnische Hopfenvertriebsfirma Natural hat sich für die Messe bei der Brauerei Browar Trzy Korony (Drei Kronen, Pulawy) ein Superior Craft Flavorous einbrauen lassen (rechts).
November 2018
   
Zu unserem kleinen Kaßberg-Biertasting am 21.11. brachte Braukollege und Frühlingsmann Uwe / Klabauster (spiralovy jarni muz) ein paar ausgefallene Spezialitäten mit:
Zwölfrun & Gangolf nennt sich sein Roggen-Sauer (links), Sud aus Chemnitz (schweres Rauchbier) ein weiterer Höhepunkt des experimentierfreudigen Chemnitzers (mitte).
Aus Wiesmühl an der Alz (Trostberg, Süd-/Oberbayern) kommen Stallbauer Helles und Weisse (rechts; von Dominic Stallbauer). Nicht nur für Eichhörnchen...
 
(links) Braukurs @ Stonewood am 10.11.2018 - ein wunderbares Pale Ale vom Fass verkürzt die Zeit des Maischprozesses (hier 72°C Rast).
(rechts) Neues aus dem Hause Einsiedler, zumindest in Sachen Verpackung/Design: Dein Bier - Das Pils der Chemnitzer (mit Hallertauer Magnum, Cascade, Galaxy, Mandarina Bavaria) jetzt in der 0,33 l Flasche. Dagegen sieht das Marx Bier (ebenfalls von Einsiedler) in jeder Hinsicht sehr blass aus.
     
Kleine Auswahl selbst gebrauter Biete meines Cousins Tobi aus Südbrandenburg (links; Doppelbock / Festbier Hell / Lager; sorry für die schlechte Fotoqualität).
Ein überaus köstliches P.I.P.A. = Permon India Pale Ale 14°P (Permon, Sokolov; mitte links; PI 9) - Empfehlung.
Werbung in irgendwie auch eigener Sache: Grave Digger
- Heavy Metal Breakdown Double IPA von Stonewood, Chemnitz (mitte rechts; PI 8.5)
Stonewood Bier im Radio (rechts) - Blue Monday Sendung vom 19.11.2018 (auf Radio T 102,7 FM; mit Michael Friedrich).

     
Verkostungen in eigener Sache: (links) Sud #6 Pale Ale, (mitte links) Sud #11
EPA / Einheits Pale Ale
(mitte rechts) 2 hervorragende Beispiele böhmischer Braukunst (beide Lobkowicz, Brauerei Vysoky Chlumec): ein braunes Demon nach altem Klosterrezept von 1420 und ein
kaltgehopftes Flying Cloud IPA mit Mandarin-/Citrus-/Karamellnote
(rechts) ...und hier 2 Spezialitäten aus dem Hause Primator (Brauerei Nachod): ein EPA - English Pale Ale (mit Northern Brewer, Styrian Golding, Centennial), 16 Exkluziv (Maibock; mit Saazer, Sladek)
Oktober 2018
   
Mitgebracht von Reisen nach Böhmen:
Falkenstejn Sport Edition Sviznej Emil Running APA 9°P (links; PI 8.5);
American Pale Ale aus der winzigen Ein-Mann-Brauerei Helene (Kytlice) des Ukrainers Vladimir Stich (mitte; PI 7);
Krusnohor (Kraslice) Hijack IPA 15°P (rechts; PI 8.5)
     
...Zlatak (
Kotouc/Ceska Kamenice) Svetly Lezak 11°P (links; PI 6.5); Lanyz (Perlova Voda/Kostelec n.O.) Svetly Lezak 12°P (mitte-links; PI 7);
Pale Ale (mitte-rechts; PI 7.5) und Belgisch Saison (rechts; PI 7; beide von Kocour/Varnsdorf)

   
Einkauf der einen oder anderen Probier-Kollektion, in der Brauerei selbst (Landsberger) bzw. im Supermarkt (Primator + Lobkowicz von Kaufland/CZ).

   
Mein Stonewood (www.brau-art.de) "Praktikum" bei Michael Friedrich in der ehemaligen Germania-Brauerei. Demnächst mehr von unserer Kooperation.
 
(links) Stonewood Braukurs am 12.10.2018, 30 l mit Gästen eingebraut, gehopft mit frisch getrocknetem Huell Melon aus der Oberlausitz.
(rechts) erster (geglückter) Selbstversuch an Sud S10-2018
         
Bier-Tasting in der Stonewood Braumanufaktur am 11.10.2018 mit (von links nach rechts): Wilder Hopfen, Fruit Garden, Black Wheat, Dunkler Bock, Pale Ale, Grave Digger.
 
Frisch und direkt aus der Stonewood-Flaschenabfüllung, deshalb auch nicht gelabelt: ein Grave Digger - Heavy Metal Breakdown Double IPA (links; PI 8.5), ein Fruit Garden Weizenbier Single Hop (Citra; rechts; PI 7).

   
Kleine Auswahl der Braukunst der Brauerei Antos (Slany): Bohemia Ale 12°P (links; PI 8), Black Pearl (mitte; PI 7.5), Svatovaclavsky Lezak 12°P (rechts; PI 7).
   
Kleine Auswahl der Braukunst der Brauerei Tovarna (Slany): Protektor IPA 15°P (links; PI 8.5), Tovarenska 10°P (mitte; PI 8), Pale Ale APA 11°P (rechts; PI 7)
 
Mittlerweile auch außerhalb der eigenen Biergemeinde öfter anzutreffen: Zichovec
Svetly Lezak 12°P (links; PI 7.5; im Stare Slany), Falkenstejn Svetly Lezak 11°P (rechts; PI 8; im Jazz Cafe Funy)
   
Mitgebracht von Reisen nach Böhmen:
ein Permon (Sokolov) 12°P Svetly Lezak Cannabis mit bemerkenswerten Hopfennoten (links; PI 8.5 und das gänzlich ohne es zu rauchen), ein leckeres Kynsperk (Kynsperk n.O.) 12°P Svetly Lezak Zajic (mitte; PI 8), ein Millacek (Millenium Usti n.L.) 12°P Svetly Lezak Pilsner Art (rechts; PI 7)
 
Die Brauerei Stary Hrad aus Karlsbad (?) unterhält u.a. ein Bierbad in Nivy (winziges Dorf im Erzgebirge; Stand heute - geschlossen). Das dunkle Bier der Brauerei Tmave Special wird auch in Loket ausgeschänkt. Irgendwie vieles unklar, Russen spielen wohl auch eine Rolle (links, PI 6).
Wenig Gutes auch von der Craftbier Offensive des Discounters Lidl: das IPA (rechts, Eichbaum Mannheim; PI 5.5) wirkt fuselig und wie am Reißbrett konzipiert.
September/Oktober 2018
   
Verkostung wunderschöner Geschenke im Zuge der Sächsischen Hopfenwanderung bzw. von meinem Nachbarn Veit:
Grätzer - Oak Aged mit Wacholderbeeren von Stephan/Bilbobräu (Augustenruh bei Güstrow); Belgisch Saison 11°P von Sirko (Wildau bei Berlin); Danish Ale von Morten (Kopenhagen/DK; fruchtig-herbes Dunkel-Ale mit Röstmalz- und Kaffee-Noten)
 
Ossegg Svetly Lezak Philipp (links, PI 7), mitgebracht aus der Klosterbrauerei Osek im August 2018
Grünhopfen aus dem Garten eines Arbeitskollegen (rechts; vermutlich Tettnanger) - im Teefilter frisch gehopft in ein Glas 0815-Industriebier (Freiberger Pils)
Ende September 2018 - Dny Ceskeho Piva
   
Tage des böhmischen Biers vom 26. bis 30.09.2018. Besonders gelungen die Montage (mitte) ohne Heiligen Wenzel, weil: "Bin in der Kneipe".
Da - konkret in der Chemnitzer Kaßberg-Institution "Kutsche" - saß ich am 26.09. mit einen Nachbarn bei einem (oder waren es 2?) Reichenbrander Kellerbier (rechts).
     
Aus der Craft Brewery Permon (Sokolov, mein Tipp!) kommt ein wirklich feines Summer Ale 10°P (ganz links, mit Amarillo, Cascade, Melon; PI 8) und ein P.A.P.A. (Permon American Pale Ale mit Chinook und Amarillo; PI 8.5) 12°P.
Die altehrwürdige Brauerei Kynsperk n.O. mit dem Hasen (wegen der ehemaligen Besitzer, der Herren von Hasenstein) bietet neben einem Zajic Svetly Lezak 12°P (PI 7.5) auch eine überaus leckere Limo namens Chmelonade (Hopfenlimo, ganz rechts).
   
Die pittoreske Kleinstadt Loket (Elbogen) an der Eger ist auf jeden Fall eine Reise wert (Goethe-Tour, Burg/Schloss usw.), auch wegen des Biers der Brauerei Svaty Florian (im Hotel Ferdinand mit eigenem Museum).
Eher tradionell kommen das Svetly Lezak 11°P (ganz links; PI 7) und das Tmavy Lezak 11°P (mitte; PI 7) daher.
Wenn es denn mal ein böhmisches Industriebier sein muss (in Ermangelung von Alternativen), warum dann den Klassiker Pilsner Urquell 12°P (rechts) aus dem Fass genießen.
     
Die Industriestadt und Partnerstadt von Chemnitz Usti nad Labem an der Elbe hat dem Besucher wenig zu bieten: die Altstadt - oder das was davon übrig ist - schreit förmlich nach Abriss. Doch da gibt es ja noch die Brauerei Na Rychte mit Hotel und Gasthaus, die das Mazel 12°P (ganz links; PI 7), das Prokop 12°P (PI 7) und das T.G.Masaryk 11°P Lager (PI 7) ausschänkt.
Beinahe unübertroffen nach meinem Geschmack ist das Knusnohor (Kraslice im böhmischen Vogtland,
mein Tipp!) Hijack India Pale Ale 15°P (ganz rechts; PI 9).
   
 
In der Mitte von Nirgendwo in der eher unschönen Industriestadt Usti n.L. steht ein Flachbau, der Brauerei, Biergarten und Gasthaus Millenium beherbergt. Dort wird u.a. das Millacek 12°P serviert (Svetly Lezak; PI 6).
Beschaulich dagegen das Städtchen Krasna Lipa am Rande der Böhmischen Schweiz. Aus der dortigen Brauerei Falkenstejn direkt am Markt kommt das Sviznej Emil APA mit gerade einmal 9°P (PI 8).
Und nochmal ein Industriebier allerdings der besseren Art: ein gutes Kozel 10°P (Velkopopovicky Kozel, Brauerei Velke Popovice).
15.09.2018 - Sächsische Hopfenwanderung, Meissen; Hopfenpflanzerverband Elbe-Saale + Meißner Schwerter Brauerei
   
   
Hopfenwanderung und Infotag des Hopfenpflanzerverbands Elbe-Saale in Gävernitz und in Scharfenberg. Vor Ort Verkostung von feldfrisch gepflücktem Grünhopfen (Amarillo, Perle, Saazer, Callista etc.), gemörsert und gestopft in Wernesgrüner Pils (fresh hops).
Kleine Vorträge zum Thema Hopfen (Qualitätssicherung, Anbau, neue Sorten, Zertifizierung usw.) und Erfahrungsaustausch von Hobbybrauern, Biersommeliers, Berufsbrauern in der Meißner Schwerter Brauerei. Parallel dazu ein kleiner "Rundgang" durch die hauseigene Bierkarte:
(links, PI 8) ein leckeres wenn auch Diacetyl-schwangeres Elbsommer, (mitte, PI 6) Rubin Lager, (rechts, PI 7) klassisches Urhell
08./09.09.2018 - "Pivni Rynek" in Teplice/CZ
   
Vor dem Teplicky Pivni Rynek wollten wir noch schnell die Spezialitäten des Veranstalters Monopol probieren: (links) Karlik 11°P Polotmavy (PI 7), (mitte) Svetly Lezak 12°P (PI 7);
(rechts) ein Ale 11°P der Brauerei U Vacku (PI 6) im praktisch-schönen Festival-Degustiergläschen 0,125 l (das füllte sich von Geisterhand an den Ständen der insgesamt mehr als 12 Minipivovary + Craftbier-Abteilung von Pilsner Urquell (Volba Sladku))
   
Bernard Svetly Lezak 11°P im Hotel Zlaty Kriz (links, PI 8); Ossegg halbdunkel/unfiltriert 11°P aus dem Erzgebirge (mitte, PI 7);
Chmelovy Lezak 12°P der Brauerei U Orloje Zatec (rechts, PI 7) - zu 1 Jahr Altendorfer Societätsbräu
September 2018
   
Im tschechischen Supermarkt eingekauft und für überaus gut befunden:
ein ausschließlich mit Hopfen aus Zatec kalt gehopftes Bakalar (Rakovnik) sowie das Berard
(Humpolec) Kvasnicovy Lezak 11°P.
(rechts) Eine Institution in Sachen Bierangebot ist die Pivotek Pod Sedlem in der Hopfenstadt Ustek (vormals Auscha).
01.09.2018 - "Docesna" in Zatec/CZ (das Hopfen- und Bierfest zur Saazer Hopfenernte)
   
   
Zum Docesna 2018 gab es neben Hopfen und Bier (insgesamt 60 Brauereien aus ganz Tschechien plus Suntory aus Japan) auch anständige Livemusik.
Alte Bekannte von Znouzectnost (Pilsen) und The Tap Tap (Prag) habe ich in Zatec wiedergetroffen, mit Krucipüsk für mich eine Neuentdeckung zurück genommen.
Wie auf vielen Festivals dominierten die Einweg-Plastikbecher, weswegen ich mir als erstes ein schönes Glas der Riesengebirgsbrauerei Medved (Vrchlabi) samt Inhalt (Summer Ale; links) zugelegt habe.
Ebenfalls ein Summer Ale (Letni Ale 10°P; mitte) der Brauerei Tautenberk (Horni Mala Upa, Riesengebirge) wußte zu gefallen. Die Pocernicky Pivovar (Prag-Dolni Pocernice) braut dieses Pocernicka 11°P (rechts).
Zwischendurch konnte ich mir im Hopfeninstitut des Landes frisch geernteten Kazbek Hopfen (Anbau auf der eigenen Versuchsfarm) abholen, den ich noch im September einbrauen will. Besten Dank an Dr. Jezek!
Und man will es kaum glauben: in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hopfenmuseum und U Orloje bereitet die Brauerei PioneerBeer ihren Braustart vor!
August 2018
   
Kein Besuch einer böhmischen Kleinbrauerei (Minipivovar) ohne die obligatorische PET-Flasche für den Monat danach. So auch beim Chalupnik Czech Pale Ale (PI 7.5): einfach lecker!
Gleiches gilt für das rabenschwarze Karamela 11°P der Brauerei Cerny Orel Osek: herausragend aber nicht mein Ding.
Als Dank für die Betreuung der Miezekatz brachte unser Nachbar Wieselburger Bier aus Österreich (mitte) mit. Entgegen mancher Vorurteile schmeckte es durchaus gut.
   
Das Gebiet um die Städte Most, Litvinov, Osek ist berüchtigt: der Mensch hat auf seiner Suche nach Braunkohle riesige Gruben ausgehoben, die Landschaft vergiftet und zerstört.
Kleiner Lichtblick ist das kleine Erzgebirgsstädtchen Osek (Ossegg) mit Klosteranlage und gleich 2 Brauereien (mitte - Czerny Orel / Orlovsky Ale 4,8 % alc.; rechts - Ossegg / Stiftsbrauerei im Zisterzienserkloster 10°P).
Mostecky Kahan (links - Staromost Svetle 11°P) kann da leider nicht mithalten. Die angeschlossene Brauereikneipe im Plattenbauviertel von Most sollte man besucht haben: nicht schön, aber speziell.
 
So ist sogar alkoholfreies Bier ein Genuss: die Brauerei Bakalar aus Rakovnik bietet ihr Nealko kaltgehopft an (links). Bei Temperaturen über 30°C eine Wohltat.
Mostecky Kahan Staromost Svetle 11°P in einer Art persönlicher "Brauereiabfüllung" (rechts): blaue PET-Flasche, in der wohl mal Mineralwasser verkauft wurde...

Lagerte gut einen Monat wohltemperiert im Kühlschrank: Cvikov Klic 12°P Brauereiabfüllung in PET-Flasche.
Juli/August 2018
   
Besuch bei Brewckau Magdeburg-Buckau: (links - besonders zu empfehlen; PI 8) Chinook Lager 13°P, (rechts; PI 7) Tach Hell 12°P
Aus dem Magdeburger Stadteil Sudenburg (Getränkekombinat) kommt das gleichnamige Sudenburger - hier Helles - in schlanker Bügelflasche.
   
Sensorische Prüfung einiger Mitbringsel aus dem Urlaub:
topiiiivo - 0,33l Glas-Flasche Zichovec Mosaic Ale 12 (5,5% alc.; Mosaic); 1l PET-Flasche Kocour IPA Samuraj (5,1% alc.; Columbus, Amarillo, Cascade
) von "Autor" Toshi Ishii (Guam/Japan, ishiibrew.com) - ein kräftig gehopftes Ale, das auch bei relativ geringem Alkoholgehalt und einer Stammwürze von 14°P zu überzeugen weiß.
     
     
Bierland Bayern: während diverser Reisen ins Unterallgäu bzw. nach Oberbayern einfach ein paar lokale/regionale Biere Typ Bayrisch Hell aus dem Getränkeregal gefischt und probiert.

 
Die Brauerei Bernard aus Humpolec setzt seit einiger Zeit neben ausgezeichneten Standardbieren auch auf Craft aus der (eigenen) Flasche. Hier ein India Pale Ale (12°P / 5,6% alc.; Kazbek), das es nur in selbiger zu kaufen gibt.
Gegen die Hitze des Sommers bringt die Brauerei Zatec das kaltgehopfte Plavcik (Schwimmer) mit max. 10°P (nur 3,8% alc. bei bestem Geschmack) an den Start.
Juli 2018 - Chemnitz; Perstejn + Zatec/CZ

18.-22.07.2018 - 2. Chemnitzer Brauereimarkt - weil recht schrecklich bei Angebot (Stände der üblich verdächtigen Industrie- und Reaktorbrauer aus Sachsen, Bayern, NRW etc.) und bräsiger Begleitmusik für Mitbürger Ü60 konsequent ohne Bild/Foto!
Einziger Lichtblick dieses Festes, das im unmittelbaren Vergleich zu ähnlich gelagerten Veranstaltungen in der Tschechischen Republik unmotiviert-kommerziell daherkommt, bei dem es um die Umsatzsteigerung Chemnitzer Kneiper und nicht ums Bier geht, waren vielleicht das 1. Einsiedler Pale Ale (Neuheit, speziell zum Biermarkt gehopft mit Cascade & Co.) und der lustige Stand der Hamburger Astra Brauerei mit DJ. Z.T. wollte man für 0,5l gleich Zentralberliner 5,00 Euro kassieren, und das in Prolo-Chemnitz...
 
Im Pivovar U Orloje zu Zatec Erstkontakt mit einem 10°P Schankbier zum urigen Gulasch, das leider nicht ganz zu überzeugen wußte (etwas dünn geraten -> 3 von 5 Punkten). Vis-a-vis des Hopfenmuseums (dahin paßt ein Steak House nun wirklich nicht!) noch ein 11°P der ortsansässigen Brauerei - Klasse (4 von 5).
 
Besuch im Pivovar Chalupnik in Perstejn, wo es neben einem traditionellen 10°P Schankbier (Svetle Pivo Sladek - links) zum Essen auch ein wirklich leckeres Czech Pale Ale 12°P (45 IBU, 5% alc., böhmischer Aromahopfen - rechts) gab. Schöner Brauereigasthof am Südrand des Erzgebirges mit Blick aufs Duppauer Gebirge unweit von Karlsbad.

Endlich das mitgebrachte
Parohac IPA Special von der Luzni Bouda/CZ verkostet, das knapp 2 Wochen im heimischen Keller auf seine Erlösung warten mußte. Trotz der braunen PET-"Verpackung" ein überaus bitterer Hochgenuss, sofern man auf die empfohlenen 7°C herunterkühlt.
Juli 2018 - (Ober)Lausitz + Chemnitz
 
Bier für eine gute Sache: vom Missionshof Lieske (Oßling/Oberlausitz) der Diakonie Kamenz kommt das Bergschlösschen-Bier (Pilsner, Dunkel) in massiv-schöner Holzkiste und grünen, speziell gestalteten 0,5l Bügelflaschen. Bier nur vor Ort, 
solange der Vorrat..., in Flaschen, ohne Gastronomie (links).
Schon zu DDR-Zeiten galt das Bier der Zwickauer Mauritius-Brauerei als eines der schlechtesten des ganzen Landes, nach 1990 in ganz Sachsen. Ganz neu im Sortiment ist das ELF18 Jubiläumsbier, das mit Fruchtnoten durch Einsatz von Mandarina Bavaria, Perle & Co. weg will vom alten "Sterbehilfe"-Image. Dieser Versuch funktioniert leidlich gut, begeistert bin ich aber noch nicht.
 
the great rock'n'roll craft beer swindle
Die Stadt Chemnitz feiert Geburtstag. Zum 875. präsentiert das Turm-Brauhaus in der Innenstadt ein Jubiläumspilsner mit Coverbild von Jan Kummer (AG. Geige) und Braukunst aus dem nahen Hartmannsdorf, die leider nicht recht zu beeindrucken vermag. Ein Bier wie Chemnitz - gutes Mittelmaß, wie auch immer.
Drink For Peace ist eine wahrlich gute Idee. Leider hat das Duo Israel vs. Palästina in Hell, das ein Nachbar freundlicherweise anlanden konnte, einen penetrant-vordergründig malzigen Geschmack. Erinnert mich stark an bayrische "Klassiker" a la Memminger. Hopfen vergessen? Nichts für mich...
Juli 2018 - Krkonoše/CZ + Luzicke Hory/CZ
     
Aus einer meiner Lieblingsbrauereien kommt das Kocour / Katze (Varnsdorf bei Rumburk, unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze mit eigenem Eisenbahnanschluss): links & mitte - Studentska 10°P in der Moravska & Dvorakova Bouda, rechts - American Pale Ale / APA in der wunderschönen Brauerei selbst.
Bieruhr in der Brauerei Kocour. In Analogie zur Prager Rathausuhr (am Altstädter Rathaus) drehen sich hier aber weder Tod, Wollust, Engel, Eitelkeit, Philosoph noch Habsucht sondern lediglich - wenn wundert's - Bierflaschen.
   
Links - ganz großes Kino: ein Summer Sunset Ale mit lediglich 10,5°P aus der Pivnice Pivovarska Basta in Vrchlabi (Hohenelbe, Marke Medved), mitte & rechts - köstliches Bier der Brauerei Krakonos (Trutnov) in der Martinova Bouda bzw. Spindlerovska Hospoda (ehrwürdiges Gasthaus in Spindlermühle).
   
Jede Riesengebirgsbaude eine irgendwie eigene (Bier)Welt: links - Bradlerovy Boudy mit Velkopopovicky Kozel 11°P (ergonomisch-schönes 0,5l Glas), mitte - Bouda u Bileho Labe mit Prager Staropramen 10°P, rechts - Odrodzenie/PL mit polnischem Tyskie (aus Tychy/Oberschlesien).
 
Gutes aber unverschämt teures Bier der Marke Parohac (links - Desitku Svetly Lezak 10°P, rechts - IPA Special) gibt es in Europas höchstgelegener Bierbrauerei Lucni Bouda (Wiesenbaude). Wahrhaftiger Biergenuss bzw. das entsprechende Erlebnis will sich dabei nicht bei jedermann einstellen, wenn man nach scheinbar endlosen Kilometern und überlebter Bergtour völlig fertig die Baude erreicht und das überaus leckere Bier in wenigen Sekunden "verschlingt". Kaum Sinn für Nuancen vor Ort, besser die 1,0l PET-Flasche im Rucksack für stolze (knapp) 7 Euro.
   
Zwischenstopp im Pivovar Cvikov (Zwickau in Böhmen) an der B 13 bei Novy Bor. Stilvolle Gastronomie in der alten/ehemaligen Mälzerei angeschlossen. Links - das Luz 10°P, mitte - ein Hvozd 11°P. Von Cvikov soll es sogar ein Schankbier mit lediglich 8°P (Sklar) für die Glasbläserzunft geben.
Rechts - zwei Craft-Mitbringsel unseres aktuell in Nordkorea tätigen Freundes aus Lobec (bei Melnik; Lobec Lezak 11°P) bzw. aus Steti-Strizovice (bei Melnik; Mlyn Cyklisticke 10°P), erworben in der Pivoteka pod Sedlem, Ustek.
 
3 mal frisch zum Fass in die PET-Flasche für unterwegs: 1,0l Parohac IPA - 1,0l Kocour IPA Samuraj 14°P - 1,5l Cvikov Klic 12°P
Auch kraftraubende Touren durchs Riesengebirge wollen sauber und detailliert geplant sein (rechts).
Juni 2018 - Wolnzach/Hallertau + Chemnitz
 
In einem wunderschönen Biergarten im Zentrum von Wolnzach, unweit des Rathauses, gibt es leider kein heimisches Urban Chestnut, nur Münchner Allerweltsbräu.
Zum zweiten Male ein eisgekühltes (bei 7°C) Sedmy Schod aus Zatec probiert. Schmeckt noch immer hervorragend!
Juni 2018 - Memmingen + Kronburg/Allgäu
   
Die Memminger Brauerei braut u.a. für den Verkauf in Serbien "Das Dritte Bier" Samo Pivo (links). Das kommt mit einer unangenehmen Malzdominanz daher, allein was fehlt ist der Hopfen (wohl vergessen?).
Gute bodenständige Biere - wie hier ein Helles Bayrischer Brauart (rechts) - bekommt man in der Brauerei Kronburg/Allgäu an der Rampe oder auch im angeschlossenen Wirtshaus mit Biergarten serviert.

Bin doch recht begeistert vom Lidl-Craftbier Steam Brew Imperial Ale 
(16,8 °P!; Eichbaum Mannheim, sensationell günstig), das es leider nur in der Dose gibt.
Die Umsatzeinbrüche der letzten Jahre zwingen vermutlich auch große Brauereien zum Eintritt in die bunt-schillernde Craftwelt. Eigentlich bei Provenienzen a la Eichbaum ein Etikettenschwindel...
Pfingsten 2018 - Nordböhmen/Tschechien
   
Die haben es einfach drauf: egal ob Helles Schankbier 10° Desitka oder 12° Kellerbier ungefiltert (links: Sportbar Fortuna, Zatec; mitte: Biergarten Vodarna an der Eger/Ohre, Louny),
die Brauerei zu Zatec (Žatecký Pivovar, englischer Eigner)
versteht ihr Geschäft. Alles aus dem Hahn und überaus lecker.
Dazu kommen neue, designte Biere in der Flasche, wie das hochgelobte
(unten rechts) Sedmy Schod, das Plavcik (haltgehopftes 'svezi letni pivo', ein Wohlgeschmack bei gerade mal 3,8% vol. alc.) oder das Celia (glutenfrei).
   
Das Bakalář 11° aus Rakovnik in Mittelböhmen geht selbst zu grausamer Countrymusik (links: Biergarten Roubenka, Louny, Pfingstsamstag mit Kapela Partaci).
Ein Louny 11° (mitte: Krizden Bar, Louny) bekommt man noch immer. Keine Ahnung, wo Heinecken das aktuell zusammenschraubt (in Velke Brezno vielleicht?).
Schmeckt aber - zumindest vom Fass - wie gewohnt. Ich hätte gern etwas Negatives schreiben wollen...
Nicht nur von Bakalar, auch von Großbrauereien wie Krusovice sieht man in letzter Zeit verstärkt deren traditionelle Biere (z.B. Lezak) als 'za studena chmeleny' (kaltgehopft).
Die haben mit Craftbier und neuen Trends allerdings nichts zu tun. Ich vermute pures Marketing...
   
Nach Aufgabe der berühmt-berüchtigten Brauerei Louny (Marke und Immobilien gehören heute Heinecken) haben sich Radek Taraba & Co. mit der Marke Pivo Zloun wohl einen Traum erfüllt.
Alle Getränke aus dem Hahn und nur im eigenen Pivovarska Restaurace Na Letnaku. Mitgebrachte Plastikflaschen werden gern vor Ort aufgefüllt/befüllt. Meine Favoriten: ALEnt 15°, Tvrdak 12°.
Im Sommer droht akute Dehydrierung wegen der erschreckend langsamen Bedienung.
Marketing: leider Fehlanzeige.
     
Süffiges Summer Ale sowie böhmische Klassiker und Saisonbiere offeriert die Hausbrauerei Minipivovar Domov (Louny; Lounský žejdlík
).
Dazu gutes Essen (hier Utopenec = der Ertrunkene) und größere Plastikflaschen für den Heimweg oder für Freunde.
Bierangebot auf der Getränkekarte (rechts). Marketing: leider Fehlanzeige.
 
Die relativ junge Brauerei Zichovec (Rodinný Pivovar im Dorf Zichovec selbst (links) und in Louny (rechts)).
Am 18. Mai durfte ich das neue Zichovec 20 - 'Dip Me Into Galaxy' probieren. Wie mir Herr Husak jr. von der Inhaberfamilie versicherte, war ich neben ihm die erste Versuchsperson überhaupt.
Das Experiment ist schwer zu beschreiben. Vielleicht so: schmeckt, als habe man die australische Jahresernte an Galaxy Hopfenpellets 90 in einem einzigen Sud vertun wollen.
Mir persönlich viel zu intensiv, geht in den Kopf (und schmerzt dort etwas). Laut Inhaber 20 g Galaxy kaltgehopft pro Liter Jungbier. Aber vielleicht überarbeitet man das Ganze noch mal.

Ebenfalls noch relativ jung ist die Marke Karasek a Stülpner (První občanský pivovar v Chomutově), die man exklusiv im Restaurant & Cafe Republika bekommt. Hier ein 15° Rebel Unikat IPA mit Cappuccino.

Direkt neben dem Saazer Hopfenmuseum und dem Hopfen und Bier Tempel gibt es seit einigen Jahren Brauerei und Restaurant Pivovar U Orloje:
wunderschöne und gemackvolle Einrichtung (selbst die Toiletten sind sehenswert), tolles Essen, bestes Bier (z.B. eXperiment Ale mit neuen böhmischen Hopfensorten oder Samec 11°).
Ich hätte fast den Bus verpaßt...

Mai 2018 - Memmingen/Allgäu

Barfüßer Hausbrauerei in der Memminger Altstadt, hier mit einer/einem Blonde. Nicht schlecht, aber für ein besseres Helles eigentlich zu teuer und wenig exklusiv in Rezept und Geschmack.
April 2018 - Köthen/Anhalt

Besuch im Brauhaus Köthen (Gasthausbrauerei), gelegen in einem der ältesten Häuser der Altstadt. Nette Atmosphäre aber nicht wirklich umwerfend, überfordertes Personal.
10.03.2018 - Chemnitz

Kollektiver Braukurs in der Stonewood Braumanufaktur (Brau-Art) mit Freunden. Natürlich mußte auch intensiv sensorisch geprüft werden...
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